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(c) 2015  Johannes Eiwen



Ichthys Gemeinde

Zulingergasse 6, 2700 Wiener Neustadt

Tel.: 02622-83944   E-Mail: office@ichthys.at

Internet: www.ichthys.at






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Gottesdienste:

Jeden Sonntag ab 09:30 Uhr






Versöhnungsdienst an Juden


Seit Beginn unserer Gemeinde haben wir einen Schwerpunkt auf dem Thema ISRAEL.  


Unser Bekenntnis zu Israel:


  1. Wir bekennen uns zu Israel als dem von Gott erwählten Volk, mit dem er von Abraham an einen ewigen Bund geschlossen hat
  2. Gottes Absicht dabei ist, sich selbst durch die Bundesgeschichte mit Israel allen Völkern als der einzig wahre Gott zu offenbaren.
  3. Es ist der Gott Israels, der in der Geschichte seines Volkes sein Heil für die ganze Welt offenbart hat, indem er seinen Sohn JESUS Mensch werden ließ. Dieser gab sein Leben als freiwilliges Opfer für die Sünde der ganzen Welt in den Tod.
  4. In diesem Sinne bekennen wir uns auch zu Israel als bleibende „Wurzel“ der christlichen Kirche.
  5. Wir bekennen uns zu dem Land Israel als Ort, den Gott seinem Volk zu einem ewigen Besitz gegeben hat.
  6. Wir erkennen, dass jetzt eine Zeit angebrochen ist, in der Gott gemäß den prophetischen Schriften des Alten Testamentes seine letzten Verheißungen an Israel erfüllt: Die nationale und geistliche Wiederherstellung Israels
  7. Wir glauben, dass Gott aus Juden und den übrigen Nationen (Heiden) in JESUS den einen  „LEIB” der GEMEINDE baut.


Wenn wir die knapp zweitausendjährige Geschichte der Kirche betrachten, erkennen wir, dass sie in hohem Maß von SCHULD gegenüber den Juden durchzogen ist. Die Verfolgung der Juden durch dieJahrhunderte hindurch ist von der Kirche mitverursacht und mitbetrieben worden.

Diese „Schuld” an den Juden hat ihre Ursache in einer unbiblischen Theologie, die man „Ersatztheologie” oder „Enterbungstheologie” nennt. Sie besagt, dass Gott seinen Bund mit Israel aufgehoben habe, weil die Mehrheit Israels Jesus als seinen Messias nicht anerkannt hat. Aus diesem Grunde sei nun an die Stelle Israels die Kirche als das auserwählte Bundesvolk getreten, während Israel nun unter dem Gericht Gottes steht.

Aus dieser unbiblischen Theologie ist ein Strom von Unheil über die Juden geflossen.

Daher ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, einen DIENST der VERSÖHNUNG mit dem jüdischen Volk  einzurichten:

So wurden wir geführt, konkrete Wege der Versöhnung mit ehemaligen jüdischen Bürgern der Stadt Wiener Neustadt und Umgebung zu gehen:


Woche(n) der Begegnung

Es war eine Idee, die Gott selbst uns ins Herz gelegt hat: Wir konnten ehemalige jüdische Bürger unserer Stadt, die den Holocaust überlebt haben und nun in der ganzen Welt verstreut leben, ausfindig  machen. Im Mai 1995 haben wir diese Holocaustüberlebenden im Namen unserer Gemeinde eingeladen, zu einer WOCHE der BEGEGNUNG nach Wiener Neustadt zu kommen. Von Angesicht zu Angesicht  konnten wir für all das Schreckliche, das ihnen und ihren Angehörigen geschehen ist, um Vergebung bitten.

Aus dieser ersten Woche der Begegnung wurden dann noch im Oktober 1995 und in den Jahren 1996, 1997 und 2011 vier weitere Wochen der Begegnung. Knapp zwei Drittel der etwa 90 Holocaustüberlebenden, die wir gefunden haben, sind gekommen.

Die Begegnung mit diesen jüdischen Menschen hat zu Freundschaften geführt, die sich  auch auf deren Angehörige der zweiten und dritten Generation ausgeweitet haben. So gibt es zwischen uns einen bleibenden Austausch, der diesen Prozess der Versöhnung weitergehen lässt.


Als Christen wollen wir auch unsere Solidarität mit Israel deutlich  machen:

Wir sehen uns herausgefordert, in der Öffentlichkeit für Israel einzutreten und unsere Stimme zu erheben. Wir wollen eine einseitige, israelfeindliche Berichterstattung in den Medien aufdecken und grundsätzlichen antisemitischen Tendenzen in unserem Land begegnen. (siehe dazu „Grundsatzerklärung österreichischer Christen zur Lage in Israel“ vom Juni 2002)

Um Christen zu einer biblischen Sicht gegenüber Israel zu führen, halten wir im In-und Ausland Vorträge und Seminare.

Weitere Dienste im Zusammenhang mit Juden finden Sie unter  „Projekt Ukraine“ und „Operation Exodus“