Pfingsten - Ichthys Gemeinde Wiener Neustadt

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PFINGSTEN - das Fest der Ernte

Zu Pfingsten denken wir an jenes biblische Ereignis, das uns in Apostelgeschichte 2 beschrieben wird, als die 12 in Jerusalem versammelten Jünger Jesu in einer machtvollen Weise vom Heiligen Geist erfüllt worden waren. Das war gleichsam die "Geburtsstunde” der christlichen Kirche, der Startschuss für die weltweite Ausbreitung des Evangeliums, die heute immer noch andauert.
Bevor Jesus nach seiner Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt zum Vater in den Himmel zurückgekehrt ist, hat er seinen Jüngern versprochen: “Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich werde zu euch kommen. Ich werde den Vater bitten, dass er euch einen anderen Beistand gebe, damit er in Ewigkeit bei euch sei.” (Joh. 14) Damit kündigte Jesus an, dass er nach seiner Himmelfahrt zu seinen Jüngern zurückkehren werde, aber nicht mehr als Mensch, sondern durch den Heiligen Geist, der in allen Gläubigen Wohnung nehmen wird. So kann er ständig und in ungebrochener Weise Gemeinschaft mit den Gläubigen haben.

Was aber bei Pfingsten kaum bedacht wird, ist die Tatsache, dass dies zunächst einmal ein jüdisches Fest ist, das den Namen SCHAWUOT trägt und schon Jahrhunderte vor Jesus zu den drei wichtigsten Festen des jüdischen Volkes gehörte.
Die große Festversammlung von Juden aus ganz Israel und anderen Ländern feierte gerade im Tempel “Schawuot”, als dieses außergewöhnliche Ereignis der Ausgießung des Heiligen Geistes geschah- begleite von einem mächtigen Brausen und Feuerzungen, die sich auf die 120 Jünger Jesu niederließen.

Es war nicht zufällig, dass dies gerade bei diesem Fest geschah. Schawuot ist zunächst ein Erntefest, wo man aus den Erstlingsfrüchten zwei Brote als Erstlingsgabe dem Herrn weihte. Die Ernte ist zugleich ein Bild dafür, dass Menschen durch das Wirken des Heiligen Geistes zum Glauben kommen.

Als der Apostel Petrus bei diesem Pfingstfest vor der versammelten Festschar zu predigen begann, sagte er zu ihnen: “ Was ihr jetzt gesehen habt ist die Erfüllung dessen, was durch den Propheten Joel geweissagt wurde: “Und es soll in den letzten Tagen geschehen, spricht Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alles Fleisch….und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.” (Apg.2)
Durch diese Predigt kamen 3000 Menschen aus dem jüdischen Volk zum Glauben an Jesus. Sie waren gleichsam die Erstlingsfrucht, die durch das Wirken des Heiligen Geistes zur ersten christlichen Gemeinde zusammengefügt wurde.

Von da an begannen die Apostel das Evangelium in der Kraft des Heiligen Geistes nicht nur in Israel, sondern über die Grenzen Israels hinaus auch unter den anderen Nationen zu verbreiten.
Die beiden Brote, die man zu Schawuot als Erstlingsgabe im Tempel dem Herrn weihte, sind ein Bild für Juden und Nichtjuden, denen das Evangelium verkündigt wird, und die in Jesus den einen Leib Christi bilden.
Der Heilige Geist hat sein Werk der Ernte noch nicht vollendet. Wir sind herausgefordert, unser Leben dem Heiligen Geist ganz zur Verfügung zu stellen, damit er die letzte große Ernte einbringen kann, bevor Jesus wiederkommt.



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